Österreich wählt: eine Kultur des TODES oder des LEBENS? Es ist Zeit zur Entscheidung

Österreich steht mit seiner anstehenden Wahl "für oder gegen das Leben" vor einer sehr wichtigen Entscheidung. "Tötung auf Verlangen" und zig Mithelfer?


Die Stimme der Kirche, noch immer

die Stimme Gottes

(wann immer sie im Einklang mit Gottes Geboten steht)


In einer Reflexion und gewillten Austausch zwischen allen Menschen über das religiöse Bekenntnis hinaus zu den ethischen Problemen, welche die Bioethik hervorbringt, schrieb

Papst Johannes Paul II. 1995 seine Ausführungen in der Enzyklika Evangelium vitae weit vorausblickend.


Ein kurzer Auszug daraus, welches das Thema Lebensrecht vom Anfang der Empfängnis des Menschen bis zum natürlichen Tod spezifiziert ist es wert in Erinnerung gerufen zu werden. Es sind wichtige Gedankenstützen mit denen das eigene Gewissen geweckt werden kann und eine persönliche christliche Positionierung zum Thema Euthanasie gestärkt wird.


Wir erleben diese schnellen, dramatischen Umbrüchen, wo Gesetze ohne Rückkoppelung an Gott, den Schöpfer verpflichtend werden und regelrecht über Christen, drüber gefahren wird. Bis Herbst soll auch in Österreich

darüber entschieden werden, ob die "Sterbehilfe" (Beihilfe zum Selbstmord) gesetzlich wie bereits in vielen anderen Ländern erlaubt wird, indem Paragraphen 77 und 78 des Strafgesetzbuchs geändert werden.


In einer Petition von OesterreichWillLeben.at gibt es die MÖGLICHKEIT sein Veto gegen diesen Gesetzesentwurf einzulegen.

Enzyklika Evangelium vitae Kap 28


Dieser Horizont von Licht und Schatten muss uns allen voll bewusst machen, dass wir einer ungeheuren und dramatischen Auseinandersetzung zwischen Bösem und Gutem, Tod und Leben, der „Kultur des Todes“ und der „Kultur des Lebens“ gegenüberstehen. Wir stehen diesem Konflikt nicht nur gegenüber, sondern befinden uns notgedrungen "mitten drin!:


Wir sind alle durch die unausweichliche Verantwortlichkeit in die bedingungslose Entscheidung für das Leben involviert und daran beteiligt. Auch an uns ergeht klar und nachdrücklich die Einladung des Mose:

„ Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor …; Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nach kommen “ (Dtn 3 0 , 1 5 . 19).

Es ist eine Einladung, die wohl auch für uns gilt, die wir uns jeden Tag zwischen der „Kultur des Lebens“ und der „Kultur des Todes“ entscheiden müssen. Doch der Appell des Buches Deuteronomium ist noch tiefgründiger, weil er uns zu einer im religiösen und moralischen Entscheidungen anhält.


Es geht darum, dem eigenen Dasein eine grundsätzliche Orientierung zu geben und in Treue und Übereinstimmung mit dem Gesetz des Herrn zu leben:

„… die Gebote des Herrn, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, … indem du den Herrn deinen Gott liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote, Gesetze und Rechtsvorschriften achtest… Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nach kommen. Liebe den Herrn, deinen Gott, höre auf seine S t i m m e, und halte dich an ihm fest; denn er ist dein Leben . Er ist die Länge deines Lebens“ (30,16.19-20).



Pressemeldung von OesterreichWillLeben.at vom 29. Juli


Seit Mai 2019 liegt dem Verfassungsgerichtshof ein Individualantrag vor, der zum Ziel hat, die Paragraphen 77 und 78 des Strafgesetzbuchs zu abzuändern. Durch die Aufweichung dieser Bestimmungen (Strafbarkeit von “Tötung auf Verlangen und „Beihilfe zum Selbstmord“) soll in Österreich die Euthanasie legalisiert werden.


In Österreich hat der Respekt vor der Würde des Menschen am Ende seines Lebens lange und gute Tradition. Die Pflege alter und schwer kranker Menschen erfolgte immer nach dem Motto „an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen sterben“.


In den Niederlanden, Belgien und der Schweiz wurde die Euthanasie bereits vor vielen Jahren erlaubt. So wie in Österreich wurde auch dort zunächst behauptet, es ginge nur darum, in Ausnahmefällen Menschen, die unter unausstehlichen körperlichen Schmerzen leiden, zu „erlösen“.


Sehr bald jedoch wurde die Euthanasie auch auf Demenzkranke, psychisch Kranke und sogar Kinder ausgeweitet. In gar nicht so wenigen Fällen wurden Menschen bereits unfreiwillig und in Einzelfällen sogar gegen ihren Willen euthanasiert.


Jeder Mensch soll auch in Zukunft Zugang zu den besten palliativmedizinischen Maßnahmen haben und sich nicht vor Ärzten oder sogar der eigenen Familie dafür rechtfertigen müssen, weiterleben zu wollen. Niemand soll am Ende seines Lebens das Gefühl haben müssen, nur noch eine psychische und finanzielle Belastung zu sein.


Obwohl der genannte Individualantrag bereits vor mehr als einem Jahr eingebracht wurde, haben Parlament und Regierung noch nichts unternommen, um das Lebensrecht der Alten und Schwachen zu schützen. Es fand auch so gut wie keine öffentliche Diskussion statt.


Es besteht die Befürchtung, dass ähnlich wie bei der Einführung der Homo-Ehe einfach nichts unternommen wird, um sich danach darauf ausreden zu können, es sei nunmehr zu spät, da der VfGH bereits entschieden habe und man nichts mehr ändern könne.


Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie hier unterschreiben:


www.oesterreichwillleben.at



zum Nachlesen:

Österreich wohin gehst Du? Mithilfe beim Suizid auch bald erlaubt?
Im Herbst wird der österreichische Verfassungsgerichtshof über die "Tötung auf Verlangen" (Sterbehilfe) abstimmen. 
https://www.austrianow.at/post/untitled-3


Titelbild wixmedia -Symbolbild zu Entscheidung

Beitragsbild https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Paul_II.


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