„Austria.On.Mission-Award“

Missio Österreich: Award für "Eselsarbeit" Missio Österreich würdigt missionarischen Einsatz


Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich vergaben am 8. Oktober 2020 zum ersten Mal den „Austria.On.Mission-Award“ im Studio 44 in Wien.


Mit dem neugeschaffenen „Austria.On.Mission-Award“ würdigen die Päpstlichen Missionswerke in Österreich den selbstlosen, oft ungesehenen Einsatz von Missionarinnen und Missionaren. Die Auszeichnung - so Missio-Nationaldirektor Wallner - antwortet direkt auf den Wunsch von Papst Franziskus: „Fördert missionarische Berufungen. Macht auf das Vorbild der vielen Missionarinnen und Missionare aufmerksam!“  


„Der Esel ist das Symbol für unbedankte Missionsarbeit“, sagte Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner bei der Preisverleihung. „In vielen Ländern bekommt dieses Tier kaum Beachtung – ähnlich wie die Missionarinnen und Missionare. Sie stellen sich ganz in den Dienst an den Nächsten. Dank für ihre Arbeit erhalten sie oft keinen.“



Auszeichnung in drei Kategorien

Schwester Johanna Datzreiter erhielt den Preis „Missionary from Austria“ für ihren jahrzehntelangen missioanrischen Einsatz in Liberia.
Das oberösterreichische Ehepaar Birgit und Hannes Minichmayr bekamen den Bronze-Esel in der Kategorie „Missionary in Austria“. Ihre missionarische Bewegung KISI (God´s singing kids) ist durch Bibelmusicals auf der ganzen Welt bekannt.
Der heurige Preis für den „Star of Mission“ ging an den Vorarlberger Hugo Ölz. Sein Berufsschul-Projekt ermöglicht jungen Menschen in Nigeria eine bessere Zukunft.

Coronabedingt konnte die Auszeichnung „Hero of charity“ heuer nicht verliehen werden und mussten sie den Bronze-Esel direkt vom Tisch nehmen. Für all jene, die nicht vor Ort dabei sein konnten, gab es die Möglichkeit, über Livestream mitzufeiern. Violinist Dominik Hellsberg von den Wiener Philharmonikern umrahmte den Abend mit Stücken von Johann Sebastian Bach.



Gründerin der Missio Pauline Marie Jaricot

Ein extra angefertigtes Portrait der Gründerin der Missio Pauline Marie Jaricot im 19. Jahrhundert, vom Maler Clemens Maria Fuchs wurde feierlich zum Abschluß enthüllt. „Sie hat gezeigt, dass jede Christin und jeder Christ im Alltag Missionar sein kann“, sagte Erzbischof Dal Toso bei seiner Rede.

Im Vatikan laufen momentan die Vorbereitung zu einer möglichen Seligsprechung von Pauline Marie Jaricot.



Statements:

Militärbischof Werner Freistätter, in der Bischofskonferenz zuständig für Mission und Entwicklung: „Die weltweite Pandemie hat die Kirche neue Lösungen finden lassen, um die Menschen über digitale Medien zu erreichen. Missio Österreich ist hier in ein großer Vorreiter."


Präsident der Päpstlichen Missionswerke, Kurienerzbischof Giampietro Dal Toso, „Ich hoffe, es ist allen aufgefallen: Es wurden heute nicht nur Ordensleute prämiert, sondern auch zwei Familien. Das ist ein Zeichen. Die Berufung zum Missionar, zur Missionarin ist uns in der Taufe mitgegeben. Wir klagen ständig, dass es keine Berufungen usw. Aber es gibt immer mehr Familien, die sich für die Mission melden. Das ist ein Zeichen der Hoffnung. Es ist nicht alles schlecht und es geht nicht abwärts.“



Nähere Informationen zu den Preisträgern finden Sie unter: https://www.missio.at/austria-on-mission-awards-2020/#missionaryfrom


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