Coronavirus: Out für Weihwasser in Österreichs Kirchen? Alternative: Besprengungen möglich



Aus Vorsichtsmaßnahmen wegen des Coronavirus, wurden in den Österreichischen Diözesen, bereits in Wien im Stephansdom und im Salzburgerdom das Weihwasser aus dem Weihwasserbecken entleert. Das meldete heute die Katholische Presseagentur.


In Salzburg wird nur Handkommunion gereicht und kein Händedruck zum Friedensgruß weitergegeben. In anderen Bundesländern wird noch verhandelt wie man es halten will.

Laut dem Wiener Diözesansprecher Michael Prüller, steht man im engen Austausch mit den Gesundheitsbehörden. Desinfektionsmittel stehen in den Sakristeien für Priester und Kommunionspender bereit. Panikmache will man vermeiden, die Maßnahmen handeln sich um erste symbolische Zeichen.

Dieselben Maßnahmen ergriffen bereits die Diözese Südtirol, Nordtirol und in Deutschland Stuttgart-Rottenburg.



Gibt es Alternativen?


Weihwasserkessel können leer sein, die Priester haben grundsätzlich die Möglichkeit die Gläubigen, wie es eigentlich üblich war, zum Eingang der Heiligen Messe mit Weihwasser zu besprengen. Sinnvolle Maßnahmen dazu wäre es, in Flaschen abgefüllt den Gläubigen Weihwasser für Zuhause mitzugeben.


Weihwasser ist ein Segenszeichen


Im Segensgebet des alten Rituale Romanum heiß es, durch den Gebrauch von Weihwasser werde „jedes Feindseligkeit des unreinen Geistes gebannt, der Schrecken der giftigen Schlange verjagt und der hilfreiche Beistand des Heiligen Geistes herbeigerufen.


Das heißt in Kurzform, das Weihwasser ist gerade jetzt im Kampf gegen den Coronavirus wichtig, da heilsam.


Gläubige sollten ihre Priester um diese Weihwasser-Besprengungen bitten, so sie nicht selber daran denken, es zu tun.


Bildnachweis. Pixabay

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