Der Mensch ist wertvoll und gehört geschützt!

Die neuen Bedrohungen des menschlichen Lebens


Zur Vertiefung und Erinnerung, da brandaktuell einen Auszug

aus der Enzyklika EVANGELIUM VITAE AN ALLE MENSCHEN GUTEN WILLENS ÜBER DEN WERT UND DIE UNANTASTBARKEIT  DES MENSCHLICHEN LEBENS von Hl. Johannes Paul II. Kap. 3


Heute erweist sich diese Verkündigung als besonders dringend angesichts der erschütternden Vermehrung und Verschärfung der Bedrohungen des Lebens von Personen und Völkern, vor allem dann, wenn es schwach und wehrlos ist. Zu den alten schmerzlichen Plagen von Elend, Hunger, endemischen Krankheiten, Gewalt und Kriegen gesellen sich andere unbekannter Art und von beunruhigenden Ausmaßen.


Im Namen der ganzen Kirche erhebe ich in der Gewißheit, damit dem echten Empfinden jedes reinen Gewissens Ausdruck zu verleihen, noch einmal und mit Nachdruck klagend meine Stimme:

  • »Was ferner zum Leben selbst in Gegensatz steht, wie jede Art Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie und auch der freiwillige Selbstmord;

  • was immer die Unantastbarkeit der menschlichen Person verletzt, wie Verstümmelung, körperliche oder seelische Folter und der Versuch, psychischen Zwang auszuüben;

  • was immer die menschliche Würde angreift, wie unmenschliche Lebensbedingungen, willkürliche Verhaftung, Verschleppung, Sklaverei, Prostitution, Mädchenhandel und Handel mit Jugendlichen,

  • sodann auch unwürdige Arbeitsbedingungen, bei denen der Arbeiter als bloßes Erwerbsmittel und nicht als freie und verantwortliche Person behandelt wird:

  • all diese und andere ähnliche Taten sind an sich schon eine Schande; sie sind eine Zersetzung der menschlichen Kultur, entwürdigen weit mehr jene, die das Unrecht tun, als jene, die es erleiden. Zugleich sind sie in höchstem Maße ein Widerspruch gegen die Ehre des Schöpfers."













Hier zum Nachlesen der ganzen Enzyklika

Evangelium Vitae



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