Fakten und „Fantasien“ in der Corona-Krise

OBSERVER März 2020

Prof.Mag.Dr. Horst MÄDER Brigadier i.R.


Das Corona-Virus Covid-19 bewegt die Welt. Zwingt die Pandemie einerseits uns Menschen zu außerordentlichen Anstrengungen, um diesem Virus Herr zu werden, scheint sich die Natur in dieser Zwangspause zu erholen und uns zu zeigen, was der richtige Weg wäre, den wir leider nicht beschritten haben. Das sind Fakten. Das alles sehen und hoffentlich erkennen wir. Was wir aber nicht sehen, vielleicht vermuten können, steht im Hintergrund, könnte als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet werden, ist aber nicht auszuschließen. Versuchen wir einmal zu „fantasieren“ und Dinge zu denken, die von der Mehrheit unserer Menschen unbeachtet bleiben.


Ein Faktum- das Covid-19


Wer an der Existenz und Gefährlichkeit des Virus Covid-19 Zweifel hat, möge Wissenschaftler hören und deren Erkenntnisse lesen. Aber sie sind uneins, nicht jedoch über dessen Gefährlichkeit. Das Virus ist wesentlich gefährlicher als ein gewöhnliches Grippe-Virus und es gibt derzeit weder ein Medikament noch einen Impfstoff dagegen. Hoffnungsvolle Wissenschaftler rechnen erst in etwa 1-2 Jahren damit. Und noch ein Unterschied: Kranke und Geheilte können erneut an dem Virus erkranken.


Kontrolle und Normierung für uns alle


Bemerken wir in dieser Situation etwa, dass die Staatsmacht innerhalb von so kurzer Zeit für so viele Menschen unmittelbar spürbar geworden ist? Sie kontrolliert und normiert das Leben von immer mehr Menschen. Ausgangsbeschränkungen, Sperren von Geschäften, Verbot von Zusammenkünften und anderes. Sogar unsere Handys werden geortet und überwacht, natürlich anonym! Generell begrüßen wir das heute. Aber wie lange wird das dauern, wird das wieder einmal ein Ende haben oder haben wir uns dann so daran „gewöhnt“, dass sich nichts mehr ändern wird? Oder können wir das sogar nicht mehr abstellen?


Kommt der Wirtschafts-Crash?


Ist mit der Pandemie auch ein wirtschaftlicher Crash verbunden? Wir müssen mit der Dauer der Krankheit von mehreren Monaten rechnen, und man meint dabei drei bis sechs und noch mehr! Einige Virologen sprechen sogar von 1-2 Jahren!!


Wenn immer mehr Quarantänegebiete kommen werden, kommen müssen, wird da nicht die Lieferkette unterbrochen werden, leeren sich dann nicht in absehbarer Zeit die Lager? Könnte es nicht sein, dass - obwohl viele Menschen diszipliniert sind - dennoch aus der Not heraus manche Menschen dann zur Gewalt greifen werden, um nicht zu verhungern?


Regierungsstellen wollen uns beruhigen, was nicht falsch ist, aber sollten wir nicht alle schleunigst richtige Vorräte anlegen? Sollte man nicht auch ausreichende Sicherheitskräfte für diesen Fall vorbereiten, um Plünderungen und andere Gewalttaten möglichst zu verhindern? Oder hat man in „weiser Vorahnung“ gar diese bewusst dezimiert und paralysiert? (Ein früherer CIA-Bericht sprach von bürgerkriegsähnlichen Lagen etwa ab 2020! - Wo sind die erforderlichen Vorbereitungen zum Schutz der Bürger?)


Aber wird es der Handel allein sein, der hier zusammenbricht? Zeigt nicht der Absturz der Aktienmärkte, dass Aber-Milliarden den Bach hinunterfließen, wodurch Unternehmen völlig entwertet werden und zusammenbrechen? Könnten nicht die angebotenen staatlichen Hilfen zu Verstaatlichungen bzw. Enteignungen führen? Die derzeit besprochenen 38 Milliarden Euro sind bereits eine ungeheure Schuldenlast für den Staat. Wird das reichen, um massenweise Unternehmenszusammenbrüche zu verhindern? Kommt es weltweit zu einer wirtschaftlichen Rezession in größerem Maß mit gravierenden Folgen für alle?


Die Zentralbanken haben anscheinend ihre letzte Munition bereits verschossen, denn mit einer Null-Zins-Politik ist fast das Ende der Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft erreicht. Sie haben es in guten Zeiten sträflich vernachlässigt, sich auf einen Abschwung vorzubereiten und das Zinsniveau zu normalisieren. Gewiss, Notenbanken bleiben zur Versorgung des Finanzsystems mit Liquidität essenziell und versuchen die Währung abzusichern; kaum noch möglich ist ihnen aber eine Ankurbelung der Wirtschaft. Die Last liegt nun auf den Schultern der Regierungen und der Finanzpolitik. Im Vorteil sind dabei Staaten mit soliden Finanzen und einem Leistungsbilanzüberschuss. Allerdings zeigt die aktuelle Krise, dass jedes Land auf sich selbst gestellt ist, auf eine internationale Koordination beim Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wartet man entweder sehr, sehr lange oder wohl vergeblich, obwohl wir in einem Gemeinsamen Wirtschaftsraum organisiert sind.


Neuerliche Grenzprobleme


Ist es nicht denkbar, dass die Migrantensituation an der griechisch-türkischen Grenze sich weiter extrem zuspitzt und ein Massenansturm auf die Grenzen in Mitteleuropa bevorsteht, der die herrschenden Regierungen erneut völlig überfordert, weil sie nicht genügend vorbereitet sind, ähnlich wie 2015? Es wird nur viel geredet, aber wo sind die vorbereiteten und dafür ausgerüsteten Sicherheitskräfte? Wenn man Kinder aus Migranten-Lagern aufnehmen will, denkt man dabei nicht an die Folgen, wie Familienzusammenführung (Väter, Mütter, zahlreiche Geschwister, nahe Verwandte) samt den entstehenden Lasten für die Sozialsysteme sowie den sich immer häufiger bildenden Parallelgesellschaften mit verfassungsfeindlichen Religionen? Die Ausprägung von „verfehlten“ und somit unregierbaren Staaten in Europa wird immer deutlicher, wie die Beispiele in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Teilen Deutschlands zeigen.


Weltweite Probleme


Kann es nicht ebenso in anderen Teilen der Welt, z.B. in den USA, zu unregierbaren Zuständen kommen? Das Verhalten des US- Präsidenten im Zusammenhang mit der Pandemie erscheint seltsam, da er lange Zeit wenig Bedenken hinsichtlich des Coronavirus erkennen lässt, und das Thema Vorsorge für ihn anscheinend erst sehr spät existierte. Kann das nicht der Weg in die wirtschaftliche Katastrophe mit Massenunruhen aus sozialen Notlagen sein?


Könnte es da nicht vorbeugend zur Beschlagnahme von Waffen aufgrund von „nationalen Notstandsbestimmungen“ kommen, weshalb erst recht der Unmut der Bürger hochkommt und sich zahlreiche Menschen mit Gewalt dem Widersetzen werden? Das Chaos könnte an allen Ecken und Enden der Welt ausbrechen, nicht nur wie bereits im Nahen und Mittleren Osten, sondern auch in Europa, im Fernen Osten, Australien und in den USA.


Noch weitere Einschränkung der Kommunikations- und Meinungsfreiheit


Dass dann alternative Medien vom Web genommen werden könnten, wäre eine Denkmöglichkeit. Man könnte behaupten, dass dort Panik oder falsche Nachrichten (Fakes) verbreitet würden, welche die Öffentlichkeit gefährden. Genau das geschieht derzeit in China, wobei es auch für uns passen könnte. Dass man über ein Verbot von sogenannten Hass-Berichten – was immer das sein soll –, die im Web stattfinden, nachdenkt und dieses plant ist nicht unbekannt. Jede unliebsame Kritik könnte damit leicht als „Hass“-Delikt kriminalisiert werden.

Die Meinungsfreiheit könnte noch mehr beschränkt werden als sie ohnehin schon ist. Wie wahrheitsgemäß und umfassend die Mainstreammedien berichten, erleben wir permanent. Auch die „political correctness“ findet dann unwidersprochene Durchführung. „Neusprech“ wie in Orwells Roman 1984 wird dann herrschen.


Eine weltweite Lösung?


Ist es nicht denkbar und sogar wahrscheinlich, dass globale Einrichtungen wie der IWF (Internationaler Währungsfonds) und die WHO (Welt-Gesundheitsorganisation) uns eine „Lösung“ vorschlagen, die man bereits in der Pandemieübung „Event 201“ (veranstaltet am 18. Oktober 2019 von Bill & Melinda Gates Foundation, Johns Hopkins Center for Health Security, World Economic Forum) vorbereitet hat. Denn bei dieser haben die „Globalisierer“ den Ausbruch eines Virus simuliert, bei dem innerhalb von 18 Monaten 65 Millionen Menschen uns Leben kommen, wenn keine Abwehrmaßnahmen gegen eine Pandemie weltweit koordiniert würden. Der Namen des Virus war „Coronavirus“ und das Drehbuch sah Inhalte vor, wie Reiseverbote, einen Wirtschafts-Crash, Zensurmaßnahmen usw. Interessanterweise wurde diese „Übung“ zwei Monate (!) vor Ausbruch der stattfindenden Pandemie durchgeführt. Die in der Übung angebotene Lösung besteht darin, eine globale Finanzbehörde und eine weltweite zentrale Koordinierung zu bilden, um die Folgen des Crashs in den Griff zu bekommen.

Könnte das nicht der Beginn der globalen „Eine-WeltRegierung“ sein?


Zentralisierung oder Dezentralisierung?


Ein Schelm, der denkt, dass jemand die reale Pandemie zu diesem Zweck überhaupt inszeniert haben könnte! Wollen wir wirklich mehr an Zentralisierung, mehr Globalisierung und mehr zentrale Regierungsmacht, etwa in Brüssel oder New York? Besteht die wirkliche Lösung nicht vielmehr in einer Dezentralisierung und nationalen Einrichtungen?

Sollen wir nicht wieder als Staat versorgungsmäßig autarker werden, wo wir gerade erleben, dass die globalisierten Handelsströme zusammenbrechen? Und strategische Reserven bei den wichtigsten Gütern anlegen? Das soll nicht heißen, dass wir eine totale wirtschaftliche Autonomie wollen, denn der internationale Handel muss und soll weitergehen. Wäre es aber nicht vernünftiger, dass die Menschen weniger von der globalisierten Wirtschaft abhängig, sondern entscheidend mehr auf Selbstversorgung ausgerichtet sind? Selbst wenn wir dann auf „Bananen zu jeder Jahreszeit“ (als pars pro toto) verzichten müssten?


Ein angesehener Journalist schreibt dazu: „Der entscheidende Akteur der europäischen Politik ist einzig und allein der Staat, ist jenes Gebilde, das Linke verächtlich Nationalstaat nennen. Wenn es hart auf hart geht, wenn rasche und starke Entscheidungen gefordert sind, wenn die Menschen in Stunden der Not Zuflucht suchen, dann ist der Nationalstaat durch nichts zu ersetzen. Dann erweisen sich Gebilde wie EU oder UNO als bestenfalls sekundäre Überbauten. Das gilt insbesondere für Österreich und viele andere Länder, wo der Staat funktioniert. Das gilt aber auch für jene, wo das nicht der Fall ist. Das darf man erfreut wie besorgt festhalten.“

Das erscheint völlig richtig. Was Menschen brauchen sind überschaubare, regionale Strukturen. Ein wirtschaftlicher Überbau, wie die EFTA, eine Europäische Freihandels Gemeinschaft, ohne politische Zwangsregeln, wäre sinnvoll. Aber die Staaten brauchen eine Rückbesinnung darauf, selbst zu produzieren, zu organisieren, das Leben zu gestalten und ihre positiven Eigenheiten hervor zu kehren. Zugleich ist als begleitende Maßnahme auf friedliche Zusammenarbeit der Länder, der Nationen untereinander zu achten, ohne einer fernen anonymen Bürokratie nachfolgen zu müssen.



Ein lang verfolgter Plan


Symbolbild- Spielplan

Die Vorstellung einer Zentralisierung auf weltweitem Niveau ist nicht neu: Die Neue Weltordnung (NWO) soll dazu führen: ein gemeinsames politisches, Wirtschafts-, Finanzund Währungssystem geführt von einer Finanz-Aristokratie der Superreichen.


Bräuchte man dazu nicht eine große Krise? Erinnern wir uns nicht an markante Äußerungen, wie etwa jene von Wolfgang Schäuble (DE) in einem Interview mit der New York Times, 18.11.2011: „We can only achieve a political union if we have a crisis. - Wir können eine politische Union nur erreichen, wenn wir eine Krise haben. Oder jene des verstorbenen superreichen David Rockefeller, des Chefs der gleichnamigen großen Banker- und Unternehmerfamilie, am Treffen des Wirtschaftsausschusses der Vereinten Nationen am 14. September 1994: „Wir sind am Ufer einer globalen Transformation. Alles was wir brauchen ist eine große Krise und die Nationen akzeptieren die Neue Weltordnung. Bei ihr handelt es sich darum die Selbstbestimmung der Völker, die sie in ihren Ländern Jahrhunderte lang praktizierten, zu ersetzen durch die Herrschaft einer Elite von Technikern und globalen Finanziers.“


Ich hoffe für uns alle, dass diese Gedanken eine bloße „Fantasie“ sind und nicht in den kommenden Jahren zur beinharten Realität werden.

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