FPÖ – Hofer: Klares Nein zu Corona-Impfpflicht

Keine überhastete Einführung von nicht sicherem Impfstoff

Wien (12.08.20 OTS-austriaNow) - Klar gegen eine verpflichtende Impfung gegen das Coronavirus in Österreich spricht sich FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer aus.


Russland hat gestern bekanntlich grünes Licht für einen Impfstoff gegen das Coronavirus gegeben, ohne das Abwarten großer klinischer Studien über die Wirksamkeit und etwaige Nebenwirkungen. Damit habe sich Russland nicht an das international übliche Vorgehen bei Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen gehalten. Norbert Hofer warnt davor, auch hierzulande im Wettlauf um einen Impfstoff die Sicherheitsbestimmungen über Bord zu werfen: „Die Menschen in unserem Land dürfen nicht als Versuchskaninchen missbraucht werden. Es müssen vor einer Zulassung eines Coronavirus-Impfstoffes alle Studien und Tests durchlaufen werden. Vorher darf der Impfstoff nicht zur Verwendung kommen.“

Die Entwicklung eines Impfstoffes nehme im Schnitt vier Jahre in Anspruch. Wenn nun schon in einigen Wochen oder Monaten ein Impfstoff zugelassen werde, sei dies mit enormen gesundheitlichen Risiken für die Menschen verbunden, warnt Hofer: „Impfungen können schwerwiegende gesundheitliche Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen auslösen. Die langen Tests und Studien sind daher zwingend notwendig, bevor ein Impfstoff zugelassen werden kann.“

Eine Corona-Zwangsimpfung lehnt der FPÖ-Bundesparteiobmann vehement ab: „Wir leben in einem freien Land. Ein Zwang widerspricht dem freiheitlichen Grundgedanken. Jeder Mensch sollte selber entscheiden können, ob er sich gegen Corona impfen lassen will oder nicht. Sollte die schwarz-grüne Bundesregierung eine Impfpflicht beschließen wollen, wird die FPÖ heftigsten Widerstand leisten. Ein erstes Indiz dafür gibt es schon. Im Sommer-Ministerrat hat die Regierung den Bedarf von 8 Millionen Dosen eines Coronavirus-Impfstoffes angemeldet.“

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