Im Gebet gegen den Coronavirus



Der CORONAVIRUS forderte in Italien, wie die kleine Zeitung vor einer Stunde meldete, bereits das dritte Todesopfer. In Südtirol wurden Notverordnungen verzeichnet. Bekannt ist, dass der Karneval in Venedig abgesagt wurde.


Österreich ist gut gerüstet, lässt Innenminister Karl Nehammer verlauten.

Was das konkret heißt, steht noch auf einen anderen Blatt. Die Grenzen sollen besser kontrolliert werden. So wurde heute um 20:40 Uhr ein Zug wegen Corona-Verdacht an der Tiroler Brenner-Grenze gestoppt. Zwei Personen mit Fiebersymptomen sollen sich im Zug befunden haben. Mehr ist noch nicht bekannt.


Und so häufen sich Schreckensnachrichten. Die Ängste der Menschen werden größer. Die Unsicherheit, wie man sich verhalten soll, steigt.


PERSÖNLICH:


Ein Priester sagte mir heute im Gespräch über diese Thema:

Da hilft nur noch beten.


Die Not lehrt bekanntlich beten. Hilfreich ist es dennoch, und vor allem vorbeugend, Gebete für diverse Situationen parat zu halten.


Ein starkes uraltes Gebet um Schutz möchte ich deshalb heute hier teilen. Was auch immer geschieht, wie sich der Coronavirus ausbreitet, Gott weiß es bereits und hält alle Hilfsmaßnahmen für uns Menschen bereit. Wir brauchen sie nur anzunehmen und so durch diese Zeiten kommen. Bleiben wir gelassen. In Gott ruhend. Bei ihm sind wir sicher und geborgen.






Gebet

Jesus Christus, König der Glorie ist im Frieden gekommen †. Gott ist Mensch geworden †. und das Wort ist Fleisch geworden †. Christus wurde von der Jungfrau geboren †. Christus hat gelitten †. Christus ist gekreuzigt worden †. Christus ist gestorben †. Christus vom Tod auferstanden †. Christus ist gen Himmel auf gefahren †. Christus herrscht †. Christus gebietet †. Christus wolle uns von allen Stürmen und Blitzen beschützen †. Christus ging mitten durch sie in Frieden †. und das Wort ist Fleisch geworden †. Christus ist bei uns mit Maria †. fliehet ihr widrigen Geister; denn der Löwe von dem Geschlecht Juda, die Wurzel David, hat überwunden †. Heiliger Gott †. Heiliger starker Gott †. Heiliger unsterblicher Gott †. Erbarme dich unser! „3 Vater unser und Ave Maria “ Amen.



Kurzer Bericht üben den Ursprung und die große Kraft diese Segens, welcher in die deutsche Sprache übersetzt wurde:


In Portugal befindet auf einem Berg, eine Meile Wegs von Lissabon gelegen ein Kloster, in dessen Kirche ein wundertätiges Marienbild von dem Volke hochgeschätzt und verehrt wird. Dieser Berg wurde von Zeiten nicht ohne geringsten Schaden und Furcht des ganzen Konvents von schweren Unwettern jährlich dermaßen angefochten, daß erstmals nicht allein die Kirche und das Kloster schier zugrunde gerichtet wurde, sondern auch etliche Religiöse vom Blitz und Hagel teils getötet wurden, teils halb tot am Boden lagen.


Darauf trat ein starker Schneefall ein; sobald es Tag geworden, kam ein frommer Geistlicher in Pilgerkleidung an der Pforte an und begehrte die Kirche zu sehen. Der Pförtner führte in in die halb verfallene Kirche, wies ihm die verstorbenen Patres und erzählte, daß der Konvent bedacht sei, das Kloster und die Kirche zu verlassen und sich anderswo nieder zu lassen.


Der Priester hingegen ermahnte, den Berg nicht zu verlassen, sonder sich dieses Segensgebetes, das er schriftlich darreichte, zu bedienen, solches bei sich zu tragen, oder im Kloster anzuheften, mit der Versicherung, daß in Zukunft das Ungewitter keine Kraft mehr haben werde. Schaden anzurichten.


Der Pförtner bedankte sich und eilte zu seinem Superior, der ihn zugleich befahl, diesem Geistlichen zu Dank auf ein Mittagsmahl einzuladen.


Der Bruder eilte dem Priester nach; weil er aber in dem gefallenen Schnee keine Fußstapfen gesehen hatte, begab er sich den Berg hinauf und fragte einen Bettler, ob er keinen Pilger hinabgehen, gesehen hätte. Der Bettler versicherte ihm, niemand weder hinauf – noch heruntergehen gesehen zu haben. Als diese der Superior hörte, beschloß er mit dem Konvent den Berg nicht zu verlassen, in dem festen Glauben, dieser Priester sei ein von Gott gesandter Engel gewesen.


Er befahl also seinen Religiösen, das erhaltene Segensgebet nicht allein bei sich zu tragen sonder auch in der Räumen des Konvents und der Kirche anzuheften, von welcher Zeit an das Ungewitter weder das Kloster, noch einen Religiösen mehr beschädigte.



Diese Geschichte wurde nach Rom (durch einen Orts-Geistlichen, welchen das Unwetter selbst gefährdete) Seiner päpstlichen Heiligkeit berichtet, der befahl, dieses Gebet in öffentlichen Druck ausgeben zu lassen.


Es wird zu Rom an Häuser und Kirchtürmen angeheftet, vielfältig gesehen und gebraucht. (Imprimatur, Salzburg, 14 Juli 1927 F.e. Ordinariat)

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