In Coronavirus-verpackte Christenverfolgung!?

Aktualisiert: März 22

Tagebuch-
Aufzeichnung


Von der Christenverfolgung die kommen wird, hörte ich zum ersten Mal im Oktober 1987, als ich von Tirol nach Wien gerufen wurde. Es war der Weltpriester Dr. Herbert Madinger, der die Katholische Glaubensinformation in Wien ins Leben rief. Seine Schilderungen über eine Zeit, wo wir alle um unseres Glaubens Willen große Widerwärtigkeiten, schwere Leiden, bis hin zum Tod erleiden werden müssen, sei nahe.




Zurüstung

Wir werden uns in kleinen Gruppen sammeln müssen um die Heilige Messe noch feiern zu können. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit aufgerissenen Augen und offenen Ohren zuhörte. Niemals zuvor hatte ich solch eine Predigt gehört. Damals war ich Anfang zwanzig mit einer bewegten Jugend, fern von Kirche und Glauben hinter mir. Ein Besuch in Fatima dem großen Marienheiligtum in Portugal hatte mein Denken verändert. Es war der Beginn eines entschiedenen katholischen Lebensstils.


Die Predigten von Dr. Madinger waren meine erste Zurüstung auf dem Weg der Nachfolge Christi. In den letzten drei Jahrzehnten sind tatsächlich viele kleine und größere Gebets-Gruppen entstanden, überall auf der Welt, auch in Österreich. Sie haben verschiedene Namen und Schwerpunkte. Es gibt sie. Heute könnte man sagen, die Untergrundkirche, die sich der Himmel selbst gebildet hat, fernab vom Mainstream und oft auch der offiziellen Kirche, welche sich mit einem Sonntags-Christentum zufrieden gab.


2020 mitten in der Corona-Zwangs-Quarantine mache ich mir meine Gedanken.

Dreißig Jahre durfte ich die Heilige Messe täglich mitfeiern und mich mit Christus in der Eucharistie tief vereinigen. Er ist mein Leben, mein tägliches Brot des Lebens geworden. Die meisten Kirchen sind nun gesperrt. Gottesdienste ausgesetzt. Ich sehne mich nach der Eucharistie, welche für mich das Höchste ist, das größte Geschenk, welches ich hier auf Erden empfangen habe und erleben durfte. Kein Weg zu einer Heiligen Messe war mir zu weit. Jeden Tag war sie meine Priorität. Immer fand ich Zeit dafür.


Verordnungen

Betrete ich eine leere Kirche, die noch zum Gebet offen hat, beginne ich zu weinen. Ich spüre, wie sehr Christus selbst in dieser Situation leidet, über seine Verkennung. Und ich denke mir, wie wenig die Menschen seine eucharistische Gegenwart erkannten und schätzten. Für jene sind abgesagte Gottesdienste jetzt sicher das kleinere bis gar kein Übel.


Die Verordnungen, keine öffentlichen Gottesdienste zu halten verstehe ich nicht und kann sie nicht nachvollziehen. In 2000 Jahren Kirchengeschichte ließen sich Priester nicht davon abhalten dies zu tun. Es ist ihr Auftrag. Christus gibt sich uns den Gläubigen zur Speise. Jetzt beugen sich bis auf wenige Ausnahmen diesen Maßnahmen. Warum?


Begründungen

Ich will nicht akzeptieren, dass in Lourdes das Heilbad geschlossen wurde, oder die Weihwasserkessel entleert wurden, aus Begründung vor einer Corona-Ansteckung. Nein, diese Gründe kann mein Herz nicht als richtig erkennen. Christus würde zu uns kommen wollen. Meiner Meinung nach, wird Christus von kirchlicher wie weltlicher Autorität daran gehindert. Der Vorwand heißt Coronavirus und das ist eine Form von Christenverfolgung. Es gibt, solange noch Supermärkte offen halten, keine einleuchtende Begründung, warum ein paar Leute bei einem Gottesdienst nicht dabei sein dürfen.


Ich denke heute, wir sind da angekommen, wofür ich vor mehr als 30 Jahren meine Ohren spitzte, immer ahnte, das sie kommt, die Verfolgung, in allen möglichen Szenarien sie mir mit anderen durchdachte, wie sie beginnen und enden würde. Jetzt hat sie einen von vielen anderen Namen. ICH nenne sie Corona.


Vorbereitet

Ich fühle mich vorbereitet. Meine Beziehung zu Jesus ist stark und innig. Er ist mit mir, auch, wenn ich ihn nicht in der Eucharistie empfangen kann. Er ist groß und mächtiger als alle Autoritäten der Kirche und der Welt zusammen. So geht es vielen anderen Jüngern in unserem Land. Jene, welche über Jahre treu blieben, sich zurüsten ließen. Woche für Woche zu Gebets-Treffen gingen. Ich bin heute Dr. Madinger erneut sehr dankbar für seine Vorausschau, seinen Weitblick und das er es riskierte, sich zum Narren halten zu lassen, ob seiner Schilderungen einer Zukunft ohne öffentlichen Messen.


Verheißung

Gottes Wort sagt uns: „Denn ich, ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe - Spruch des Herrn -, Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr vom ganzen Herzen nach mir fragt, lasse ich mich finden. Spruch des Herrn.“ Jes. 29.11-13




Suchen wir ihn in unseren jetzigen Wüsten. Er wird uns erfrischen und da durchführen.

Gelobt sei Jesus Christus.




danke für das Bild von Manfred Bast auf Pixabay

Katholische Glaubensinformation https://kgi-wien.at/



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