Können wir Sommerlager planen oder nicht? Jugend fordert Regierung zur Tat

Gemeinsam mit der Bundesjugendvertretung und 45 Jugendorganisationen fordert die Katholische Jugend Planungssicherheit für die Sommerangebote.


Wien (OTS-austriaNow) - Die Sommerlager und Camps der diversen Jugendgruppen sind für viele Heranwachsende und deren Eltern ein Fixpunkt in der Gestaltung der Ferien. Diese fordern eine penible Planung.

So müssen Einkäufe besorgt werden, Materialien für diverse Gestaltungen beschafft werden, Unterkunft muss gemietet werden u.a. "Vor allem wären kurzfristige Absagen für uns mit großen finanziellen Risiken verbunden, die wir nicht verantworten können“, betont die Vorsitzende Magdalena Bachleitner der Katholischen Jugend. Für alle VertrerInnen ist im Moment aufgrund der Coronakrise noch unklar, zu welchen Bedingungen solche Aktivitäten stattfinden können.

"Solange es seitens der Regierung keine Richtlinien dazu gibt, können unsere ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen keine Angebote organisieren.“ Dies führt dazu, dass in einigen Diözesen bereits Sommeraktivitäten abgesagt werden mussten, während in anderen noch gewartet wird, unter welchen Bedingungen diese abgehalten werden können, so Bachleitner von der KJ.

„Nicht nur wir als Jugendorganisationen brauchen Planungssicherheit, sondern auch Eltern und Jugendliche müssen wissen, welche Angebote es im Sommer geben wird“, führt Bachleitner aus und fügt abschließend hinzu: „Nicht zuletzt könnten die Sommerwochen für Kinder und Jugendliche einen positiven Ausblick bieten nach diesen vielfach sehr belastenden Monaten der Corona-Krise.“


Das Netzwerk Kinderrechte Österreich erinnert in diesem Zusammenhang an die Bundesverfassung: „Bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen muss das Wohl des Kindes eine vorrangige Erwägung sein.“



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