Patriarch Daniel I. keine Abweichung vom Kommunionempfang

Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel I. veröffentlichte am 27. Feber 2020 eine Presseerklärung im Zusammenhang mit der übermäßigen Medien-Berichterstattung über die durch den Coronavirus ( Covid 19) verursachte Epidemie und im Anschluß an die Aufforderung einiger staatlicher Institutionen , die Kirche solle Maßnahmen ergreifen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern und die Angst der Bevölkerung vor diesem Phänomen zu verringern.



Aus diesem Grund wandte sich das Kommunique vor allem an diejenigen, die zu viel Angst vor Krankheit haben., wenn sie die heiligen Ikonen küssen oder wenn sie die Kommunion aus demselben heiligen Eucharistischen Kelch empfangen, da der Priester einen kollektiven Löffel benützt.


Ausdrücklich ging der Patriarch auf Befürchtungen ein, dass aus Rücksicht auf jene, „die im Glauben schwach sind“, womöglich die Regeln für den Kommunionempfang für alle Gläubigen geändert werden könnten. Die Regel der Austeilung der Heiligen Kommunion aus einem Kelch bleibe aber unverändert, betonte der rumänisch-orthodoxe Patriarch.



Die Heilige Eucharistie könne niemals Quelle von Krankheit und Tod sein, vielmehr sei sie die „Quelle des neuen Lebens in Christus, der Vergebung der Sünden und der Heilung von Seele und Leib“.


Die Priester hätten die Aufgabe, den Gläubigen zu erklären, dass die traditionelle Art des Kommunionempfangs niemals für irgendjemanden eine Gefahr war und auch für sie keine sein wird.


Gläubige, die trotzdem Bedenken hätten, sollten sich mit ihrem geistlichen Begleiter beraten, um „ihren Glauben zu stärken“. Auch im Fall der Ikonenverehrung hätten Christen „mit einem starken und lebendigen Glauben“ keine Furcht, krank zu werden, sondern sie genießen das Gebet und den Segen der auf den Ikonen dargestellten Heiligen. Der Glaube verbinde Freiheit mit Liebe, durch diesen Glauben brächten die Menschen ihre Liebe zu Gott und den Heiligen in Freiheit zum Ausdruck, unterstrich der Patriarch. Deswegen würden die orthodoxen Gläubigen die Heilige Kommunion empfangen und die Ikonen küssen „und nicht, weil sie dazu gedrängt werden“.


Deshalb werden die Amtsträger der Heiligen Altäre alle Gläubigen dazu auffordern, sich im Glauben zu stärken und die eucharistische Gemeinschaft in der Kirche zu pflegen., um das Heil durch die Vereinigung mit Christus, dem Herrn, der Quelle des ewigen Lebens, zu erlangen (Joh 11,25).


Im glühenden Fürbittgebet um Gesundheit für alle, ermutigt er diese Zeit die auch die Fastenzeit ist, als Fortschritt zum Licht in die Freude der Auferstehung zu gehen.


Fotquelle mit Dank an IonP2010 flickr

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