Petition an BDK-Kurz: Milderung des totalen Verbots von Gottesdiensten

Petition an: Bundeskanzler der Republik Österreich Herr Sebastian Kurz

Petition


Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Sebastian Kurz, das Verbot von Gottesdiensten nimmt den Gläubigen ihr Grundnahrungsmittel oder Über-Lebensmittel. Gottesdienste sind kein "Luxus" wie Fußballspiele, sondern dienen gläubig-menschlichem Grundbedürfnis, sind das Zentrum der Glaubenspraxis. Dies gilt insbesondere, aber sicher nicht nur, für Christen, die sogar nun am höchsten Fest Ostern -Fest des Siegs des lebendigen Gottes über Tod und Leid- nicht die Sakramente empfangen und als Gemeinde feiern können. Ein in 2000 Jahren Christentum so wohl noch nie dagewesene Not!


Ein Live-Stream-Gottesdienst stellt genauso wenig eine wirkliche Alternative dar, wie ein Bildschirm-Kaminfeuer wärmt oder ein Foto eines Brotes satt macht. Das totale Verbot verletzt in unverhältnismäßiger Weise die Religionsfreiheit.

Ich bitte Sie daher dringend, sehr rasch, noch rechtzeitig vor Gründonnerstag, eine "schonende" Lösung zu finden, die sowohl dem erforderlichen Gesundheitsschutz als auch der Religionsfreiheit genügt. So, wie z.B. der Zugang zu Lebensmittelmärkten oder ein Arztbesuch unter Beachtung seuchen hygenischer Maßnahmen ja auch möglich sind. Zumindest ab Gründonnerstag (Abend) muss dies doch möglich sein (zumal eh nur vier Tage später Lockerungen in Aussicht gestellt sind).


Petiton Ich bitte Sie daher um Folgendes:

  1. Kirchen als Orte des Gebetes sind besonders zu schützen und deren Öffnung weiterhin zu gewährleisten. Für eine ausreichende Desinfektion ist zu sorgen. 

  2. Wenn ein Kirchengebäude ausreichend Raum bietet, muss das gemeinsame Beten mehrerer Christen schnellstmöglich wieder erlaubt sein, wenn der gesundheitliche Mindestabstand gewährleistet wird. Dies könnte z.B. durch die Markierung von Sitzplätzen in den Bankreihen geregelt werden.

  3. Wenn eine Kirche groß genug ist, muss zudem zumindest ab Gründonnerstag eine gottesdienstliche Feier mit der Kirchengröße entsprechenden Personenanzahl möglich sein. Die Gemeinde vor Ort regelt die Aufteilung der Gläubigen auf die verschiedenen Gottesdienste (wozu falls angesichts hoher "Nachfrage" nötig die Anzahl der Gottesdienste erhöht wird). Jeder Gläubige hätte dann einmal in der Woche die Möglichkeit einen Gottesdienst zu besuchen.

  4. Auch Eintreten und Verlassen der Kirche sind so zu regeln, dass das Einhalten der Abstände gewährleistet wird. Dies kann wenn nötig durch einen z.B. von der Gemeinde bereitgestellten Ordnungsdienst am Eingang erreicht werden.

Danke für Ihren Einsatz!

[Ihr Name]

Christine Simkovics

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